Mitarbeiter motivieren mit minimalen Mitteln

Schauen Sie sich Visitenkarten an und Sie werden sehen, es ist immer das Gleiche: Jeder Angestellte hat seine eigene Durchwahl. Klingelt die siebzehn, rennt der Martin, ganz einfach. Aber auch gut?

Stattdessen sollte man verschieden farbige Telefone anschaffen und nicht unter den Mitarbeitern aufteilen, sondern unter den Kunden. Einer wie Herr Hansebein, der jedes Jahr die Messewände fünf Mal ändert, bevor er sie um Mitternacht verwirft, bekommt die Nummer, die das rote Telefon anschlagen lässt. Wer mag, kann dafür eine besonders nervende Melodie wählen. Oder was Beruhigendes. Oder mit „The Girl from Ipanema“ was Beruhigendes, das nervt.

Der Rest ist klar: Wer morgens als Letzter ins Büro kommt, muss das rote Telefon bedienen.